"Hospizliche und Palliative Begleitung
von Menschen mit Demenz"
Mit finanzieller Unterstützung der Robert-Bosch-Stiftung haben wir im September 2011 ein Modell-Projekt mit richtungsweisendem Charakter gestartet. Schon seit vielen Jahren unterstützen zahlreiche ehrenamtliche Hospizhelferinnen und Helfer Schwerstkranke und Sterbende auf ihrem letzten Weg. Ist dies schon grundsätzlich eine schwierige und sensible Aufgabe, so stellen sich bei dementiell erkrankten Menschen besondere Herausforderungen dar.
Ziel des auf ein Jahr angelegten Projektes, welches auch von der Berenbrok-Winterstein-Stiftung gefördert wird, ist der Auf- und Ausbau eines Netzwerkes zur palliativen und hospizlichen Versorgung hochaltriger, mehrfach-erkrankter, dementer Menschen. Durch Sensibilisierung und Motivierung aller beteiligten Mitarbeiter und auch der breiten Öffentlichkeit für den hospizlichen Gedanken auch in dieser besonderen Aufgabenstellung soll eine qualitative Verbesserung der Situation für Betroffene, insbesondere auch im Ostkreis des Main-Kinzig-Kreises, erreicht werden. Hierfür werden Mitarbeiter auf der Leitungsebene qualifiziert, damit sie als Multiplikatoren für ehrenamtliche Helfer und auch für die Angehörigen dienen können. Ab Herbst 2011 fanden mehrteilige Schulungen für hauptamtliche Mitarbeiter/-innen aus verschiedensten Einrichtungen statt. Seit Januar 2012 werden ethische Fallreflexionen durchgeführt. Für die Hospizhelfer und die breite Öffentlichkeit wurden Vorträge mit Fachreferenten organisiert.