Spende vom Bridgeclub Hanau

Bridge-Club spendet für Arbeitsgemeinschaft Hospizdienst

Hocherfreut konnten dieser Tage Ernst-Georg Zimmermann, Vorsitzender, und Robert Flörchinger, Geschäftsführer, der Arbeitsgemeinschaft Hospizdienst (AGH) einen Scheck in Höhe von 500 € aus den Händen von Elisabeth Lach, der 2. Vorsitzenden des Bridgeclubs Hanau in Empfang nehmen. Zusammen mit der Schatzmeisterin Juliet Reinhardt überbrachte sie im Namen der Vereinsmitglieder den Erlös des Weihnachtsturniers, der jedes Jahr einer sozialen Einrichtung zur Verfügung gestellt wird. In diesem Jahr feiert der Club sein 45-jähriges Bestehen und ist stolz darauf, dass in seinen Reihen das mit 92 Jahren älteste aktive Mitglied immer noch mit Erfolg an den wöchentlichen Turnieren teilnimmt. Auf der Homepage des Vereins (www.bridgeclub-hanau.de) erhält man weitere Informationen.

 

Auf großes Interesse stieß bei den Damen das gerade laufende Modell-Projekt der Arbeitsgemeinschaft Hospizdienst „Hospizliche und Palliative Begleitung von Menschen mit Demenz“. In diesen Tagen finden hierzu die Schulungen für hauptamtliche Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen statt, aber auch öffentliche Vorträge, die das Thema „Demenz“ der Bevölkerung näher bringen sollen. Gerne unterstützt der Bridgeclub Hanau mit seiner Spende auch den in Kürze wieder stattfindenden Vorbereitungskurs für Hospizhelfer. Hier werden in einer sehr umfassenden Ausbildung interessierte Menschen auf die Begleitung von Schwerstkranken und Sterbenden vorbereitet. Bis Ende April werden noch Anmeldungen zum Kurs entgegen genommen, bei dem es noch einige freie Plätze gibt. Informationen zur Arbeit der AGH und zum Vorbereitungskurs gibt es unter www.hospizdienst-hanau.de oder unter der Telefonnr. 06181-9233530.

 


Projektstart im September

Hospizliche und palliative Versorgung von Menschen mit Demenz

Seit vielen Jahren begleiten ehrenamtliche Hospizhelfer der AGH im Main-Kinzig-Kreis Schwerstkranke und Sterbende auf ihrem Weg. Sie tragen damit zu einer verbesserten Lebensqualität am Lebensende bei. Diese Tätigkeit erfordert eine qualifizierte Ausbildung, die von der Arbeitsgemeinschaft jährlich angeboten wird. Eine besondere Herausforderung stellt die hospizliche und palliative Versorgung von Menschen mit Demenz dar.

Die AGH startet mit finanzieller Unterstützung der Robert-Bosch-Stiftung ein Projekt mit richtungsweisendem Charakter. Die Präsentation wird am 24. September 2011 ab 9.30 Uhr in den Räumlichkeiten der Main-Kinzig-Kliniken in Schlüchtern stattfinden. Die große Eröffnungsveranstaltung ist mit namhaften Referenten besetzt.

Ziel des auf ein Jahr angelegten Projekts ist der Auf- und Ausbau eines Netzwerkes zur palliativen und hospizlichen Versorgung hochaltriger, mehrfacherkrankter, dementer Menschen. Hier soll eine qualitative Verbesserung im Main-Kinzig-Kreis, insbesondere im Ostreis, erreicht werden. Der Fokus liegt auf der Sensibilisierung und Motivierung aller beteiligten Mitarbeiter und der breiten Öffentlichkeit für den hospizlichen Gedanken.

Mitarbeiter auf der Leitungsebene sind zu qualifizieren, damit sie als Multiplikatoren für ehrenamtliche Helfer und auch für die Angehörigen dienen können. Ab Herbst finden mehrteilige Schulungen für hauptamtliche Mitarbeiter/-innen aus verschiedensten Einrichtungen statt. Ab Januar 2012 werden ethische Fallreflexionen durchgeführt. Für die Hospizhelfer und die breite Öffentlichkeit werden parallel Vorträge mit Fachreferenten organisiert.

Die Veranstalter freuen sich, über die Bekanntmachung dieses Projekts "Hospizliche Versorgung von Menschen mit Demenz" den ganzheitlichen Palliative-Care-Gedanken zu unterstützen und eine ethische Entscheidungskultur zu fördern.


Vorbereitungskurs abgeschlossen

Vorbereitungskurs für Hospizhelfer erfolgreich abgeschlossen

 

Nach einer einjährigen, umfangreichen und anspruchsvollen Ausbildung konnten die

angehenden Hospizhelferinnen und –Helfer in diesen Tagen von der Arbeitsgemein-schaft Hospizdienst Hanau-MKK in einer Feierstunde ihre Teilnehmerurkunden entgegennehmen.

 

Die ökumenische, ambulante Arbeitsgemeinschaft Hospizdienst, die 1997 gegründet wurde, begleitet mit ihren jetzt über 80 ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und –Helfern Schwerstkranke und Sterbende in vertrauter Umgebung in Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis und trägt damit zu einer Verbesserung deren Lebensqualität bis zuletzt bei.

Im Main-Kinzig-Kreis freuen sich nun die in 4 Regionalgruppen aufgeteilten ehren-amtlichen Einsatzkräfte über die zusätzliche Verstärkung der neu ausgebildeten Hospizhelferinnen und –Helfer.

 

Wie hoch angesehen diese Arbeit ist, zeigt die Vergabe des Ehrenamtspreises 2010 vom Main-Kinzig-Kreis an die Einsatzleitung der Arbeitsgemeinschaft Hospizdienst Hanau/Main-Kinzig-Kreis, Frau Hedwig Riedel.

Viele Stunden ist sie jährlich in unermüdlichem Einsatz für Patienten tätig, hat aber darüber hinaus immer ein offenes Ohr für die in ihrer Regionalgruppe tätigen Hospizhelfer.

 

Die Kursteilnehmer haben großen Fleiß und Ausdauer bewiesen, denn der Kurs umfasste wieder ca. 170 Unterrichtseinheiten.

Im Rahmen des Abschlussabends hielt Prof.Dr. Kaesemann, Mitglied des Vorstandes, einen von allen Teilnehmern sehr interessiert verfolgten Vortrag über das Thema „Ist die Hospizbewegung in der Krise?“, der viele Facetten dieses Themas ausführlich beleuchtete. Seine Ausführungen gipfelten mit dem Hinweis: „Zeit ist ein Geschenk, gehen wir kritisch mit ihr um!“

Nach Überreichung der Teilnehmerurkunden durch den Vorsitzenden E.G.Zimmermann tauschten sich die neuen Hospizhelferinnen und –helfer noch lange über die gemachten Erfahrungen und ihre zukünftigen Erwartungen aus, da

sie in Kürze ihren ehrenamtlichen Dienst in verschiedenen Gruppen in Hanau, Gelnhausen, Freigericht oder auch Bad Soden-Salmünster aufnehmen werden.

 

Der nächste Ausbildungskurs der Arbeitsgemeinschaft Hospizdienst, mittlerweile der 13., hat unterdessen bereits unter der neuen Kursleitung von Frau Beate Auracher mit 17 Interessierten begonnen. Sie warten hoch motiviert darauf, dass der Kurs nach den Sommerferien entsprechend weitergeht.

Wer sich auch für eine Ausbildung zum Hospizhelfer interessiert, kann sich auf der Homepage www.hospizdienst-hanau-mkk.de oder unter der Telefonnummer 06181 9233530 informieren.

 


Ehrenamtspreis für Frau Riedel

Als der Aufruf des Main-Kinzig-Kreises erfolgte, Ehrenamtliche für die Vergabe des Ehrenamtspreises 2010 zu benennen, wurde seitens der AGH unsere langjährige ehrenamtliche Einsatzleiterin, Frau Hedwig Riedel, vorgeschlagen. Der Sozialausschuß des Main-Kinzig-Kreises vergab die Auszeichnung in diesem Jahr an drei Preisträger, darunter auch Frau Riedel. Wir sind sehr stolz darauf und gratulieren Frau Riedel ganz herzlich! Den Pressetext der Frankfurter Rundschau vom 7.12.2010 können Sie unter folgendem Link nachlesen:

Frankfurter Rundschau v. 7.12.2010


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